Ein Kreuz als Zeichen der Verbundenheit

„Wie schnell doch die Zeit verging“ - diesen Ausspruch hörte man am Verabschiedungsabend im Schwarzenbrucker Gemeindehaus immer wieder. Es war an der Zeit die Gastgruppe aus dem Dekanat Karatu im Norden Tansanias zu verabschieden.

Dekanatsjugendreferentin Sheryl Campbell leitete mit einer Andacht, die sie mit ihren Schützlingen vorbereitet hatte, den Abend ein. Die Jugendlichen hatten eine Bildpräsentation vorbereitet, bei der die Anwesenden einen Einblick in die vielen gemeinsamen Aktivitäten der dreiwöchigen Jugendbegegnung erhielten. 

Der Besuch sozialer Einrichtungen beeindruckte die jungen Leute besonders. Eine Einladung bei Dekan Jörg Breu wurde wahrgenommen, Gemeinden des Dekanates Altdorf besucht und ein Schnupper-Wochenende in einer Gastfamilie verbracht. Ein umfangreiches Programm wurde absolviert, so dass zwischendurch auch freie Zeit sein mußte, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Eine interessante Erfahrung für die Gruppe war, der einwöchige Aufenthalt im „Internationalen Jugendcamp“ in Neukirchen bei Coburg, mit Besuch der Lutherstätten.

Margarete Kern, die Vorsitzende des Partnerschaftsausschusses in Altdorf, betonte, wie wichtig diese persönlichen Begegnungen für beide Seiten sind, um die Partnerschaft mit Karatu lebendig zu gestalten. Sie bedankte sich vor allem bei Sheryl Campbell und den Jugendlichen des Dekanates Altdorf für das Engagement und das Einbringen ihrer Zeit, in der sie die tansanischen Jugendlichen begleitet haben. Pfarrer Julius Dalley der Leiter der Leiter der Gastgruppe, bekräftigte dies mit seinen Worten in seiner Abschiedsrede. Ein Kreuz mit einem Lederband bekamen die Gäste als Zeichen der Verbundenheit als Geschenk überreicht. Den Abend rundeten die Freunde vom afrikanischen Kontinent mit ihren eigenen Liedern ab, in denen sie ihre Lebensfreude und ihr verwurzelt sein im Glauben zum Ausdruck brachten.