Kirchenvorstandswahl - Ergebnisse im Dekanat Altdorf

"Ich gehe in unseren Gemeinden von realistischen 20 bis 40 Prozent aus" - diese Schätzung zur Wahlbeteiligung gab Dekan Jörg Breu in einem Interview mit der Heimatzueitung Der Bote in der Ausgabe vom 13./14.10.2018 ab. Er lag damit ziemlich richtig. Im Dekanat Altdorf betrug die Wahlbeteiligung im Mittel 31,2 Prozent. Damit gaben mehr evangelische Christen in dieser Region ihre Stimme ab als in der gesamten Landeskirche. Hier waren es "nur" 26,7 Prozent. Den Rekord bei der Wahlbeteiligung erzielte übrigens Entenberg mit stattlichen 55,8 Prozent.

Insgesamt war bei der Wahl eine deutliche Erhöhung der Wahlbeteiligung zu verzeichnen. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass diesmal allen Wahlberichtigen von Amts wegen Briefwahlunterlagen zugeschickt worden waren. Der Anteil der Briefwähler betrug dadurch bemerkenswerte 77,5 Prozent.

Das Verhaltnis von neuen und schon erfahrenen Kirchenvorsteher*innen liegt (wie in der gesamten Landeskirche) bei bei cira  1:2. Damit ist gewährleistet, dass Bewährtes fortgeführt und Neues entwickelt werden kann.

Nach Ablauf der Anfechtungsfrist werden sich nun die gewählten und geborenen Mitglieder der Kirchenvorstand zu einer ersten Sitzung zusammenfinden und weitere Personen in den Kirchenvorstand berufen. Mit der Einführung der neuen Kirchenvorstände am 1. Advent ist die KV-Wahl 2018 dann zu ihrem Ziel gekommen.