Mut zum Frieden

Literarisches Konzert "Mut zum Frieden"Am Abend vor dem UN-Flüchtlingstag, fand in der Magdalenenkirche ein anspruchsvolles literarisches Konzert unter dem Motto „Mut zum Frieden“ statt. Auf dem Programm, das eine ganze Reihe namhafter Künstler präsentierten, standen Musik und Texte aus der Zeit Wallensteins und des 20. Jahrhunderts. 

Aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648) hatten die Veranstalter Musikstücke, Lieder, Gedichten und Geschichten ausgewählt, die zum Teil noch heute bekannt sind. Sie führten in sehr eindringlicher Weise in diese Zeit. Für das 20. Jahrhundert, das Jahrhundert mit den opferreichsten Kriegen der Geschichte, standen Texte von Kurt Tucholsky, Erich Kästner und Bert Brecht, die sich vehement gegen jede Form der Kriegsideologie wandten. Den Beschluss des fast zweistündigen Programmes machte das „Friedenslied“, das Brecht nach einem Neruda-Text geschrieben und Hanns Eisler vertont hat.

Alle Mitwirkenden wollten mit den künstlerischen Zeugnissen Mut machen, Nein zum Krieg zu sagen und den Frieden zu wagen. Sie hatten auf eine Gage verzichtet und baten stattdessen um eine Spende für heutige Kriegsopfer. 808 Euro gehen nun an Kriegsflüchtlinge aus Syrien.