Partnergemeinde Kilimamoja

Vor acht Jahren wurde in Kilimamoja mit Spendengeldern aus Leinburg ein kleines Ausbildungszentrum für 10 – 15 Schneiderinnen-Schüler errichtet. Die jungen Mädchen und Frauen erhalten in ihrer zweijährigen Ausbildung neben dem praktischen Teil auch Unterricht in Englisch, Kisuaheli, Mathematik und Bibelkunde. Die Ausbildung wird nach den staatlich anerkannten Richtlinien durchgeführt. 

Aufgrund vieler Anfragen im vergangenen Jahr besuchen zur Zeit 25 junge Mädchen und Frauen das Ausbildungszentrum. Die Bitte, fünf neue Nähmaschinen zu finanzieren, konnte der Partnerschaftskreis Leinburg (auch mithilfe des Frauenkreises) erfüllen.

Jungbläser

Gottesdienst mit JungbläsernGottesdienst in der Dörlbacher Au

 

 

 

 

 

Am letzten Sonntag im Juni gestalteten die Jungbläser des Dekanats einen Gottesdienst in der Dörlbacher Au mit. Am Tag zuvor hatten sie die Choräle und Liedbegleitungen einstudiert.

Mut zum Frieden

Literarisches Konzert "Mut zum Frieden"Am Abend vor dem UN-Flüchtlingstag, fand in der Magdalenenkirche ein anspruchsvolles literarisches Konzert unter dem Motto „Mut zum Frieden“ statt. Auf dem Programm, das eine ganze Reihe namhafter Künstler präsentierten, standen Musik und Texte aus der Zeit Wallensteins und des 20. Jahrhunderts. 

Aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648) hatten die Veranstalter Musikstücke, Lieder, Gedichten und Geschichten ausgewählt, die zum Teil noch heute bekannt sind. Sie führten in sehr eindringlicher Weise in diese Zeit. Für das 20. Jahrhundert, das Jahrhundert mit den opferreichsten Kriegen der Geschichte, standen Texte von Kurt Tucholsky, Erich Kästner und Bert Brecht, die sich vehement gegen jede Form der Kriegsideologie wandten. Den Beschluss des fast zweistündigen Programmes machte das „Friedenslied“, das Brecht nach einem Neruda-Text geschrieben und Hanns Eisler vertont hat.

Alle Mitwirkenden wollten mit den künstlerischen Zeugnissen Mut machen, Nein zum Krieg zu sagen und den Frieden zu wagen. Sie hatten auf eine Gage verzichtet und baten stattdessen um eine Spende für heutige Kriegsopfer. 808 Euro gehen nun an Kriegsflüchtlinge aus Syrien.

Wallensteinfestspiele in Altdorf

Alle drei Jahre dreht sich in Altdorf alles um den Generalissimus Albrecht von Wallenstein und die Zeit des dreißigjährigen Krieges, die im Volksstück, in Schillers Drama und im Lagerleben am und um den Marktplatz lebendig wird. Die Kirchengemeinde Altdorf und das Evangelische Forum wollen mit zwei Veranstaltungen Anstöße geben, darüber nachzudenken, was dieser schreckliche Krieg vor rund 400 Jahren und die Weltkriege des vergangenen Jahrhunderts für die Menschen bedeutet haben.

„Gnade für Altdorf“ - Der 30jährige Krieg, Wallenstein und seine Truppen – Historie und Darsteller am Dienstag, 9. Juni 20 Uhr im Betsaal des Wichernhauses: Als Einstimmung auf die Wallensteinfestspiele sollen die geschichtlichen Zusammenhänge der Zeit des 30jährigen Krieges und der Region skizziert werden. Außerdem werden die historischen Gruppen, die in den Festspielen mitwirken, vorgestellt und historisch eingeordnet.

"Mut zum Frieden" - Musik und Texte aus der Zeit Wallensteins und der Gegenwart am Freitag 19. Juni um 20 Uhr in der Magdalenenkirche: Musik und Literatur aus dem 17. und 20. Jahrhundert sollen zu Gehör gebracht werden. Sie wollen Mut machen, „Nein“ zum Krieg zu sagen und den Frieden zu wagen.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei, Spenden sind willkommen.

Nachwuchstalente glänzten

Am Sonntag, den 17. Mai trafen sich in der Altdorfer Laurentiuskirche der Posaunenchor der Evang.-luth. Kirchengemeinde und fünf Orgelschüler aus dem Altdorfer Dekanat zu einem bunten Frühjahrskonzert.

Mächtige Bläserklänge hallten durch das Kirchenschiff als der Posaunenchor das Konzert mit dem Stück „Yellow Mountains“ feierlich eröffnete. Mit perlenden Läufen und hellen Mixturklängen antwortete Anna Sossau (Leinburg) von der Empore mit einem Orgelpräludium von Dietrich Buxtehude. Bei dem anschließenden Choral begleitete den Gemeindegesang neben den Bläsern souverän Larissa Hengelein (Oberferrieden)an der Orgel. Was für eine große Klangfarbenvielfalt die Laurentiuskirchenorgel zu bieten hat zeigten Tobias Munzert (Schwarzenbruck), der für sein Präludium zarte Flötenklänge gewählt hatte und Jonathan Pölloth (Ezelsdorf), der eine virtuose Toccata nur für Orgelpedal mit kräftigen Posaunenstimmen zu Gehör brachte.
Flotte Rhythmen prägten einen Block aus israelischer Folklore, bei denen die Bläser die Schwierigkeiten der Kirchenakustik mit ihrem langen Nachhall gut meisterten. Nadine Bayer (Leinburg) spielte ein Spiritual mit einer selbst ausgedachten Begleitung und begleitete zusätzlich den Choral „Lobe den Herren“. Als jüngste Musiker traten Amelie Troidl und Simon Feder auf, die als Nachwuchsbläser bereits bei zwei Stücken im großen Chor mitspielen konnten.

Blech trifft Orgel

Am Sonntag, den 17. Mai um 17.00 Uhr lädt der Altdorfer Posaunenchor zu einem abwechslungsreichen Konzert in die Laurentiuskirche ein. 

Unter der Leitung von Dekanatskantorin Almut Peiffer werden die Bläser an diesem Nachmittag ein buntes Programm mit Musik aus verschiedenen Ländern und Epochen präsentieren. Das Klangfarbenspektrum reicht dabei von festlicher Musik aus der Renaissance- und Barockzeit über Meditatives aus der Russisch-orthodoxen Tradition bis hin zu rhythmisch geprägten Stücken aus Israel.

Ordination von Johannes Kühn

Ordination Johannes Kühn

Johannes Kühn ist nicht mehr Vikar in Winkelhaid, sondern Pfarrer der bayerischen Landeskirche. In einem festlichen Gottesdienst wurde er von Regionalbischof Dr. Ark Nitsche ordiniert.
Kühn wird allerdings bald nach Brasilien entsendet, um dort zusammen mit seiner Frau, die ebenfalls Theologin ist, Dienst in einer evangelischen Gemeinde zu tun. Zuvor aber muss er noch in Neuendettelsau die "Schulbank drücken", Portugiesisch lernen und sich mit den Gepflogenheiten des lateinamerikanischen Landes vertraut machen.

Ein ausführliche Bericht zur Ordination und das oben stehende Bild sind in der Heimatzeit Der Bote erschienen. 

Abschied aus Feucht

Abschied Pfarrer Schimmel und Vikarin WernerPfarrer Benjamin Schimmel verlässt nach viereinhalb Jahren Dienst in Feucht die Kirchengemeinde und wechselt nach Nürnberg-Eibach, Vikarin Katharina Werner beendet nach zweieinhalb Jahren ihr Vikariat und wird Pfarrerin in der Kirchengemeinde Donauwörth.

Die voll besetzte St. Jakobskirche zeigte, welche Wertschätzung Vikarin Werner und Pfarrer Schimmel durch die Kirchengemeinde entgegengebracht wurde. Den Abendmahlsgottesdienst mit Verabschiedung der beiden leitete Dekan Jörg Breu. Anschließend gab es bei einem Empfang die Möglichkeit, persönlich "Ade" zu sagen. In der Heimatzeit Der Bote findet sich über den Abschied ein ausführlicher Bericht.

Muslime aus Altdorf besuchen Laurentiuskirche

Muslime besuchen LaurentiuskircheNachdem eine Delegation der evangelischen Kirchengemeinde vor kurzem einen Informationsbesuch in der Altdorfer Moschee gemacht hatte, konnte Dekan Jörg Breu nun eine Abordnung muslimischer Mitbürger, meist Mitglieder des türkisch-islamischen Vereins, in der Laurentiuskirche begrüßen.

Der Dekan ging kurz auf die Geschichte der Laurentiuskirche ein, zeigte die Steinfiguren aus der Vorgängerkirche, erklärte die Bedeutung von Altären, Kanzel und der Logen. Kantorin Almut Beyschlag bat die Gäste ganz nach oben auf die zweite Empore des Gotteshauses. Dort zeigte sie die mächtige Orgel und gab einige Klangbeispiele von Chorälen.

Zuletzt bestieg die Gruppe der muslimischen Gäste und die Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde bestiegen den Kirchturm und bewunderten gemeinsam die Aussicht auf Altdorfs Dächerlandschaft.

Ein ausführlicher Bericht über den Besuch ist in der Heimatzeitung Der Bote erschienen.

Passionskonzert für Chor und Orchester

Kantorei Altdorf 2015Eintauchen in die Musik des italienischen Barockzeitalters heißt es am Sonntag, den 22. März um 17.00 Uhr in der Altdorfer Laurentiuskirche. Auf dem Konzertprogramm stehen das bekannte „Stabat Mater“ von Giovanni Pergolesi und das „Miserere in c“ (Gott sei mir gnädig), eine Vertonung des 51. Psalms von Pergolesis Zeitgenossen Johann Adolf Hasse.

Im Vorfeld gibt es die Möglichkeit bei einer Werkeinführung mit Dekan Breu Wissenswertes über die jahrhundertealten Kompositionen und Texte zu erfahren.

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