Gebet für Tansania

In Tansania sind am 25.10.2015 Parlamentswahlen. Margarethe Reuter hält sich derzeit in im Land auf. Sie schreibt nach zuhause in Altdorf:

Es beeindruckt mich einfach so, wie präsent das Wahljahr 2015 hier ist, nicht nur die Wahl in Tansania, und ich hätte Lust, ein bisschen was von der Stimmung, von der Bewegung, die hier gerade passiert nach Deutschland weiterzugeben ... Das Foto ist beim Wahlkampftreffen der Opposition in Moshi am 09. Oktober aufgenommen worden.

Den ausführlichen Erlebnisbericht lesen Sie hier. Außerdem hat der Missionsbeauftragte im Dekanat Altdorf, Pfarrer Bernhard Winkler, zum Ereignis einen Gebetsvorschlag verfasst.

2. Pfarrerin für Oberferrieden

In einem festlichen Gottesdienst wurde Pfarrerin Nicola Neitzel in ihr Amt auf der 2. Pfarrstelle in Oberferrieden eingeführt. Dekan Jörg Breu nahm die Einführung vor. In seiner Ansprache skizzierte er den fiktiven Lebenslauf eines Pfarrers namens "Traugott Fromm", dem der Beruf und das Amt eines Pfarrers gleichsam in die Wiege gelegt worden sei. Auf dieser Kontrastfolie stellte er den Weg von Nicola Nietzel dar, der gerade nicht zielgerichtet ins Pfarramt geführt habe. Dem komme eine besondere Qualität zu, weil sie damit all die Menschen repräsentiere und besser verstehen könne, die die Kirche eher von außen wahrnehmen würden. Der Dekan betonte auch, dass der Umfang ihres Dienstes nur den einer halben Stelle habe, und er dankte allen, die in der Vakanz die Aufgaben mitgetragen hätten.

Grundstein gelegt

Baupläne, Euromünzen, eine Infobroschüre, eine Taufkerze, ein Konfirmanden-Kreuz, die neue Ausgabe des Kirchenboten und ein aktuelles Exemplar der Tageszeitung "Der Bote" fanden neben anderen "Zeitzeugnissen" Platz in einer großen Metallhülse, die von der Schlosserei  Mederer kostenlos für den Grundstein des Gemeindehausanbaus am Schlossplatz angefertigt worden war. 

Da es stark regnete, fand der erste Teil der Grundsteinlegung in der Laurentiuskirche statt. Pfarrerin Ursula Kronenberg ging kurz auf die Baugeschichte ein und auf den Baufortgang ein. Nachdem nun die Grundplatte für den angegliederten Neubau fertig gestellt sei, könne man den Grundstein setzen. Dieser soll in ein Kellergewölbe des alten Schulhaustraktes eingelassen werden.

Ein großer Teil der Gottesdienstbesucher machte sich anschließend mit Pfarrerin Ursula Kronenberg und den Mitgliedern des Kirchenvorstands Bärbel Reuter, Iris Morell und Felix Pfingstgraef auf den Weg zum Schlossplatz.

1. Preis gewonnen

Unter dem Motto „Unser Friedhof – Ort der Würde, Kultur und Natur“ hatte der Bayerische Landesverband für Gartenbau- und Landespflege im Frühjahr dieses Jahres einen landesweiten Wettbewerb für Friedhöfe ausgeschrieben. Den ersten Preis für den Landkreis Nürnberger Land bekam die Evangelische Kirchengemeinde Altdorf für den Friedhof vor dem Unteren Tor. 

In der Laudatio der Umweltministerin wurde vor allem die beispielhafte Integration von Urneninseln in den historischen Friedhofsbestand im Bereich aufgelassener Grabstellen erwähnt, sowie der sorgfältige Umgang mit historischen Gräbern und Friedhofsdenkmalen.

Monika Neubauer (rechts), die für die Verwaltung des Friedhofs zuständig ist, und Pfarrerin Ursula Kronenberg (links) freuten sich sehr über die Auszeichnung. (Bildnachweis: Hungershausen/Der Bote)

Mesner/in in Altdorf gesucht

Die Kirchengemeinde Altdorf sucht eine/n Mesner/in. Die Stelle ist unbefristet und umfasst 24 Stunden, eine Aufstockung auf 30 Stunden ist eventuell zu einem späteren Zeitpukt möglich. Das Aufgabengebiet umfasst die Vorbereitung und Begleitung der Gottesdienste, Kasualien und Veranstaltungen in der Laurentiuskirche und in der Magdalenenkirche.

Hier geht es zur Ausschreibung.

Partnergemeinde Kilimamoja

Vor acht Jahren wurde in Kilimamoja mit Spendengeldern aus Leinburg ein kleines Ausbildungszentrum für 10 – 15 Schneiderinnen-Schüler errichtet. Die jungen Mädchen und Frauen erhalten in ihrer zweijährigen Ausbildung neben dem praktischen Teil auch Unterricht in Englisch, Kisuaheli, Mathematik und Bibelkunde. Die Ausbildung wird nach den staatlich anerkannten Richtlinien durchgeführt. 

Aufgrund vieler Anfragen im vergangenen Jahr besuchen zur Zeit 25 junge Mädchen und Frauen das Ausbildungszentrum. Die Bitte, fünf neue Nähmaschinen zu finanzieren, konnte der Partnerschaftskreis Leinburg (auch mithilfe des Frauenkreises) erfüllen.

Jungbläser

Gottesdienst mit JungbläsernGottesdienst in der Dörlbacher Au

 

 

 

 

 

Am letzten Sonntag im Juni gestalteten die Jungbläser des Dekanats einen Gottesdienst in der Dörlbacher Au mit. Am Tag zuvor hatten sie die Choräle und Liedbegleitungen einstudiert.

Mut zum Frieden

Literarisches Konzert "Mut zum Frieden"Am Abend vor dem UN-Flüchtlingstag, fand in der Magdalenenkirche ein anspruchsvolles literarisches Konzert unter dem Motto „Mut zum Frieden“ statt. Auf dem Programm, das eine ganze Reihe namhafter Künstler präsentierten, standen Musik und Texte aus der Zeit Wallensteins und des 20. Jahrhunderts. 

Aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648) hatten die Veranstalter Musikstücke, Lieder, Gedichten und Geschichten ausgewählt, die zum Teil noch heute bekannt sind. Sie führten in sehr eindringlicher Weise in diese Zeit. Für das 20. Jahrhundert, das Jahrhundert mit den opferreichsten Kriegen der Geschichte, standen Texte von Kurt Tucholsky, Erich Kästner und Bert Brecht, die sich vehement gegen jede Form der Kriegsideologie wandten. Den Beschluss des fast zweistündigen Programmes machte das „Friedenslied“, das Brecht nach einem Neruda-Text geschrieben und Hanns Eisler vertont hat.

Alle Mitwirkenden wollten mit den künstlerischen Zeugnissen Mut machen, Nein zum Krieg zu sagen und den Frieden zu wagen. Sie hatten auf eine Gage verzichtet und baten stattdessen um eine Spende für heutige Kriegsopfer. 808 Euro gehen nun an Kriegsflüchtlinge aus Syrien.

Wallensteinfestspiele in Altdorf

Alle drei Jahre dreht sich in Altdorf alles um den Generalissimus Albrecht von Wallenstein und die Zeit des dreißigjährigen Krieges, die im Volksstück, in Schillers Drama und im Lagerleben am und um den Marktplatz lebendig wird. Die Kirchengemeinde Altdorf und das Evangelische Forum wollen mit zwei Veranstaltungen Anstöße geben, darüber nachzudenken, was dieser schreckliche Krieg vor rund 400 Jahren und die Weltkriege des vergangenen Jahrhunderts für die Menschen bedeutet haben.

„Gnade für Altdorf“ - Der 30jährige Krieg, Wallenstein und seine Truppen – Historie und Darsteller am Dienstag, 9. Juni 20 Uhr im Betsaal des Wichernhauses: Als Einstimmung auf die Wallensteinfestspiele sollen die geschichtlichen Zusammenhänge der Zeit des 30jährigen Krieges und der Region skizziert werden. Außerdem werden die historischen Gruppen, die in den Festspielen mitwirken, vorgestellt und historisch eingeordnet.

"Mut zum Frieden" - Musik und Texte aus der Zeit Wallensteins und der Gegenwart am Freitag 19. Juni um 20 Uhr in der Magdalenenkirche: Musik und Literatur aus dem 17. und 20. Jahrhundert sollen zu Gehör gebracht werden. Sie wollen Mut machen, „Nein“ zum Krieg zu sagen und den Frieden zu wagen.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei, Spenden sind willkommen.

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