Karatu-Kaffee

Kaffeetasse

Seit einigen Monaten bieten die Weltläden Der Faire Jakob in Feucht und Die Kokosnuss in Altdorf einen Partner-Kaffee für Tansania-Freunde an. Das Besondere an diesem reinen Arabica Kaffee ist nicht nur sein erlesener Geschmack, der sich sowohl im klassischen Bohnenkaffee wie auch im Espressobereich ausgewogen präsentiert, sondern auch seine Geschichte. Der Kaffee wird von dem Würzburger Partnerkaffee e.V. bezogen. Dieser wurde im Jahr 1998 gegründet mit dem Ziel, Kaffee aus Tansania zu vermarkten und mithilfe eines Solidaritätszuschlags auf diesen Partnerschaftskaffee Kleinprojekte ausschließlich in Tansania zu unterstützen.

Der Würzburger Verein begann vor drei Jahren, direkt vor Ort in Mahenge bei Mbinga im tansanischen Hochland bei den Kleinproduzenten einzukaufen. So werde viele Arbeitsplätze vor Ort gesichert und gleichzeitig der teure Zwischenhandel ausgeschaltet. 

Auch im Nürnberger Land kann man nun mit der täglichen Tasse Kaffee Projekte im Partnerdekanat Karatu unterstützen. Der Solidaritätsbeitrag wird von den Weltläden direkt an den Partnerschaftskreis überwiesen und für aktuelle Projekte in den Gemeinden eingesetzt.

Bildnachweis: michael dunn/pixelio.de

Je suis Charlie ...

Mahnwache AltdorfAm 12.01. fand die erste große Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit in Altdorf statt. Sehr erfreulich war auch die Teilnahme vieler Mitglieder der islamischen Gemeinde in Altdorf. Es war ein schöner Erfolg für ein friedliches, offenes Miteinander. 

Die Rede von Dekan Breu wurde leider in der Presse nur in Auszügen wiedergegeben. Ein nachträglicher Druck von weiteren Passagen führte zu weiteren Missverständnissen. So wurde zum Beispiel einerseits behauptet, Dekan Breu teile die Ziele von PEGIDA, weil er auch gegen eine „Islamisierung" sei, andere wiederum argumentierten, Dekan Breu sei gegen eine Christianisierung, was für einen evangelischen Pfarrer ja nun gar keinen Sinn mache. 

Wir dokumentieren deshalb die Rede hier im Wortlaut in der Hoffnung, dass deutlich wird: Christianisierung und Islamisierung werden in der Rede polemisch als Herrschaftsbegriffe gebraucht und somit jedes politische Streben von Religion nach Herrschaft abgelehnt. Wer jedoch unter Christianisierung die friedliche Ausbreitung des christlichen Glaubens versteht, der muss konsequenterweise auch eine friedliche Islamisierung – im Sinne einer friedlichen Ausbreitung des moslemischen Glaubens, zulassen. 

Also: entweder gegen Islamisierung und Christianisierung oder für den friedlichen Wettstreit der Religionen, also für Christianisierung – und aus moslemsicher Sicht dann natürlich auch für Islamisierung.

Bildnachweis: Heimatzeitung Der Bote - Das Plakat, das Dekan Breu hält, trägt übrigens die Aufschrift "Hass tötet".

Service-Telefon der EKD

Neu: Das Service-Telefon der evangelischen Kirche ist bundesweit kostenlos aus dem Fest- und Mobilnetz erreichbar. Unter der Rufnummer 0800-50 40 60 2 ist es von Montag bis Freitag (außer an bundesweiten Feiertagen) von 9 - 18 Uhr besetzt

Die Mitarbeitenden beantworten Ihre Fragen oder wissen, wohin Sie sich wenden müssen. Denn sie kennen die Strukturen und Fachleute: bundesweit sowie regional in den zwanzig Glied- und Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), deren übergemeindlichen Diensten sowie in den Kirchengemeinden vor Ort.

Neues Chorprojekt

Nach einem sehr erfolgreichen Chorprojekt mit einer Bachkantate im vergangenen Sommer gibt es auch im neuen Jahr wieder die Möglichkeit für interessierte Chorsängerinnen und -sänger, bei einem größeren Projekt in der Kantorei der Evang.-Luth Kirchengemeinde Altdorf mitzuwirken.

Auf dem Programm steht diesmal ein „Miserere in c“ von Johann Adolf Hasse, das in einem Konzert am 22. März 2015 in der Laurentiuskirche zur Aufführung kommen wird. Die Proben für das Chorprojekt beginnen am Dienstag, den 13. Januar um 19.30 Uhr in der Grundschule Altdorf und finden in der Regel wöchentlich statt. Anmeldung bis 9.1. bei der Dekanatskantorin. Weitere Informationen hier!

Diakon Klier verabschiedet

Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes zum 1. Advent wurde Diakon Ernst Klier verabschiedet. Achteinhalb Jahre hatte er als Gemeindediakon in der Kirchengemeinde Oberferrieden gewirkt. Mit 64 Jahren tritt er nun in den Vor-Ruhestand. Dekan Jörg Breu nahm die Entpflichtung vor. Er betonte, dass Klier nun frei von dienstlichen Pflichten in seinem bisherigen Amt, aber weiterhin gerufen sei, seine Gaben zum Wohle seiner Nächsten einzubringen.

In dem Gottesdienst wurde auch weitere Mitarbeitende verabschiedt, darunter das Team, das viele Jahre Kranke im Klinikum Neumarkt besucht hatte. Zugleich wurde eine Reihe neuer Mitarbeitender für ihren Dienst in der Kirchengemeinde und im Diakoniverein gesegnet. Im Anschluss an den Gottesdienst traf man sich im Gemeindehaus zu einem Empfang. Viele nutzten diese Gelegenheit, Diakon Klier persönlich Ade zu sagen.

Adventskalender für Kids

Kira_AdventskalenderAb 1. Dezember können Kids beim Adventskalender von "Kirche-entdecken" wieder viele bunte Päckchen öffnen: Zusammen mit der schlauen Kirchenelster Kira können Kinder sich hier jeden Tag einen Teil der Weihnachtsgeschichte anhören und so einiges über die damalige Zeit erfahren: Wie haben die Menschen damals gelebt? Wer regierte das Heilige Land? Was war das Geheimnis des Sterns von Bethlehem? 

In den Advents-Päckchen hat Kira außerdem jeden Tag einen Buchstaben versteckt. Alle zusammen ergeben richtig geordnet den Lösungssatz. Alle Kids, die diesen Satz richtig erraten, können einen von vielen schönen Preisen gewinnen. Und hier geht es zum Adventskalender.

Höher, schneller, weiter, besser?


Unter diesem Thema fand am Freitag, den 7. November in der Altdorfer Laurentiuskirche ein Jugendgottesdienst statt. Die Jugendlichen aus dem diesjährigen Konfirmandenjahrgang hatten sich schon im Unterricht intensiv mit dem Thema befasst und trugen Lesungen und eigene Texte vor. Eine Projekttheatergruppe unter der Leitung von Jugenddiakonin Janine Ebertsch beleuchtete in kurzen Szenen Fragen aus dem Alltag der Jugendlichen. 

Pfarrerin Barbara Overmann griff diese Fragen auf und ermunterte die Jugendlichen mit der Botschaft „Lebt euren Traum“.  Eine mitreißende Performance bot ein Team aus dem Jugendmitarbeiterkreis, das eine Tanzeinlage einstudiert hatte. Für fetzige Musik sorgte eine Konfi-Band unter der Leitung von Kantorin Almut Beyschlag. Eine tolle Premiere, die auf weitere Jugendgottesdienste hoffen lässt.

Neuer Internetauftritt

Schwarzenbruck evangelischDie Kirchengemeinde Schwarzenbruck hat einen neuen Internetauftritt. Modern und übersichtlich wird das Leben der evangelischen Christen dargestellt. Auch auf mobilen Endgeräten macht die Seite einen guten Eindruck. Neben den Gottesdiensten der kommenden Zeit werden auf der Startseite die Tageslosung und jeden Tag ein neues Bild zu einem biblischen Text präsentiert. Aktuelle Meldungen aus dem Gemeindeleben machen das Erscheinungsbild komplett. Klicken Sie auf das Bild, um zu der website zu gelangen!

Logo für das Dekanat

Logo Dekanat AltdorfDas Dekanat Altdorf hat nun ein Logo. Zierte bisher eine Schwarz-Weiß-Abbildung der Laurentiuskirche Veröffentlichungen des Dekanats, ist es nun der zweifarbige Schriftzug Dekanat Altdorf und ein aus zwei Winkeln gebildetes Kreuz in der Mitte.
Die violette Farbe ist seit langer Zeit die Farbe der evangelischen Kirche. Man fand und findet sie zum Beispiel auf den Kirchenfahnen, den Hinweisschildern auf offene Kirchen und anderem mehr. Entsprechend ist auch das Wort Dekanat in dieser Farbe gehalten und einer der beiden Kreuzwinkel.
Die grüne Farbe bestimmt seit kurzem das Logo des Landkreises Nürnberger Land. Entsprechend sind das Wort Altdorf und der andere Winkel des Kreuzes in dieser Farbe dargestellt. In der zweifarbigen Komposition von Schriftzug und Kreuz wird deutlich: Kirche lebt im öffentlichen Raum und dient den Menschen in diesem Raum.

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