Helga Strehl-Kindergarten in Karatu eröffnet

Helga Strehl ist der Motor des Karatu-Ladens in Altdorf. Ihren Namen kennt man aber auch in Karatu selbst, dem evangelischen Partner-Dekanat von Altdorf. Der nun in Rhotia eingeweihte Kindergarten trägt ihren Namen: „Helga Strehl Montessori Education Centre Rhotia“ verkündet die Schrift über dem Eingang und erinnert somit immer an die unermüdliche Spenden-Besorgerin aus Altdorf.

Einen ausführlichen Bericht können Sie in der Heimatzeitung "Der Bote" nachlesen.

Besuch in Ledbury

Seit den 90er Jahren gibt es eine Partnerschaft zwischen der Diözese Hereford und dem Kirchenkreis Nürnberg. Schon von Anfang an bestand die Idee, diese Partnerschaft auch auf Dekanatsebene mit Leben zu erfüllen. Im Sommer fuhr nun eine Dekanats-Delegation nach Ledbury und wurde überall mit großer Gastfreundschaft begrüßt. Besondere Höhepunkte waren die Besuche in der mächtigen Kathedrale von Hereford und im Bischofspalast.

Beim Treffen mit den Geistlichen des Dekanats fand man schnell den Draht zueinander, wohl auch deshalb, weil es Probleme gibt, die beiden Seiten auf den Nägeln brennen, wie die Versorgung in der Fläche, der Nachwuchsmangel und der Gottesdienstbesuch.

Dekan Jörg Breu hofft, dass der Gedanke einer Partnerschaft auch in anderen Bereichen, wie z.B. Kommune, Schulen, Vereinen, Behinderten- und Jugendarbeit auf einen fruchtbaren Boden fällt. Zum Wallensteinjahr 2015 will man eine Delegation aus Ledbury nach Altdorf einladen und damit den nächsten Schritt tun.

Einen ausführlichen Bericht von der Reise können Sie in der Heimatzeit "Der Bote" nachlesen.

Jugendelegation besucht Partnerdekanat Karatu

Jugendelegation 2014

Jugendelegation (mit Dr. Kronenberg, Margarethe Kern, Diakon Wolfgang Kopp und Richard Ulsenheimer (v.l.n.r.)

Vor über 35 Jahren wurde die Partnerschaft zwischen den Dekanaten Altdorf und Karatu/Tansania gegründet. Seit 1997 kommt es zu einem regelmäßigen Jugendaustausch. Dieses Jahr machen sich sechs junge Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahre auf die Reise. Aus Altdorf nehmen Felix Pfingstgraef und Margarethe Reuter teil, aus Burgthann wird Max Pscherer dabei sein, aus Feucht kommt Annika Artelt, aus Rasch Frank Hiesinger und aus Schwarzenbruck Kathrin Raudies. Die Gruppe wird von Diakon Wolfgang Kopp geleitet.

Die Teilnehmenden sind bestens vorbereitet, um das dreiwöchige sehr umfangreiche Programm durchzustehen. Durch Aufenthalte bei Partnerfamilien, Mitarbeit in verschiedenen Betrieben, wie etwa einer Kaffeeplantage, Diskussionen mit Jugendlichen, Kommunalpolitikern oder Mitarbeitenden und Patienten in Hospitälern werden sie Einblicke gewinnen, die kein noch so langer Urlaubsaufenthalt ermöglichen kann.

Grundstein gelegt

Grundsteinlegung Ernestine-Melzer-HausPfarrer Roland Thie freute sich und mit ihm viele geladende Gäste, dass der Grundstein für das Ernestine-Melzer-Kinderhaus gelegt werden konnte. Im künftigen Eingangsbereich der Einrichtung wurde eine Kupferrolle unter tatkräftiger Mithilfe von Kindern eingemauert. In ihr befindet sich ein Brief, den die Kinder an Menschen geschrieben haben, die in der Zukunft vielleicht einmal die Rolle finden und öffnen werden. Außerdem steuerten sie ein Säckchen mit gängigen kleinen Euro-Münzen bei, die zusammen mit einer offiziellen Urkunde in der Rolle verschlossen wurde. Auf der Urkunde steht Wichtiges über den Bau zu lesen, zum Beispiel, dass die Einrichtung  auf einem von der Feuchter Bürgerin Ernestine Melzer-Bub (1914 bis 2003) dem Markt Feucht vermachten Grundstück errichtet wird. Mehr über die Feier können Sie in einem ausführlichen Bericht in der Heimatzeitung "Der Bote" nachlesen.

Wohin geht der Sozialstaat?

Themengottesdienst Burgthann

Im Rahmen eines Themengottesdienstes „Reformation und Politik“, dem diesjährigen Motto mit Blick auf das Reformationsjubiläum „500 Jahre Reformation – 2017“, ging es am Sonntag in der Johanneskirche in Burgthann um die Frage: „Wohin geht der Sozialstaat?“.

Landrat Armin Kroder, Mdl Norbert Dünkel, Landessynodalmitglied Günther Gloser, Professor Dr. Thomas Beyer, Landesvorsitzender der AWO, (v.l.n.r.) gaben auf der Grundlage der Seligpreisungen aus dem Matthäusevangelium, Kapitel 5, Impulse aus ihrer Sicht. Dekan Jörg Breu (nicht auf dem Bild) ergänzte in seiner Predigt das Thema aus theologischer Sicht. 

Pfarrer Bernhard Winkler dankte allen, die zum Gelingen dieses etwas anderen Gottesdienstes beigetragen hatten und lud in den Wirtsstadel des „Goldenen Hirschen“ zu einem Frühschoppen ein, der Gelegenheit bot, die sozialen Themen aus dem Themengottesdienst zu vertiefen.

Den gesamten Artikel können Sie auf der Seite der Heimatzeitung "Der Bote" nachlesen.

Gottesdienst mit Bachkantate

Ein besonderer musikalischer Gottesdienst findet am 20. Juli um 9.30 in der Laurentiuskirche statt. Die Altdorfer Kantorei singt die Bachkantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“, unterstützt wird sie dabei von einem Orchester aus Mitgliedern der Nürnberger Symphoniker. Als Solisten werden Michaela Zeitz, Renate Kaschmieder, Reiner Geißdörfer und Jörg Zitzmann zu hören sein. Die Leitung liegt in den Händen von Dekanatskantorin Almut Beyschlag, den Gottesdienst hält Pfarrerin Barbara Overmann.

Keine Runen

Michaelskirche Rasch_FensterMit Forschungen über die vermeintlich germanischen Wurzeln der Schäferkapelle in Rasch hatte Pfarrer Ullrich Kleinhempel anfang des Jahres Gemeinde und Wissenschaft in Aufregung versetzt. Nun hat das Landesamt für Denkmalpflege die Kapelle untersucht. Das Ergebnis: Die als germanisch gedeuteten Ausstattungsmerkmale und Fundstücke sind mittelalterlichen Ursprungs. Dekan Jörg Breu kann der damaligen Aufregung doch etwas Gutes abgewinnen. Die Rascher hätten den Wert ihrer Kapelle neu erkannt.

Einen ausführlichen Bericht im Evangelischen Sonntagsblatt lesen Sie hier.

Neue Pfarrerin für Schwarzenbruck

Der Kirchenvorstand hat Pfarrerin Susanne Munzert zur neuen Pfarrerin der Kirchengemeinde Schwarzenbruck gewählt. Sie hat am 1. Mai ihr Amt angetreten. Davor war sie in der Studierendenseelsorge in Neuendettelsau tätig. Am 25. Mai 2014 wurde sie in einem feierlichen Gottesdienst in ihr neues Amt eingeführt. In der Heimatzeitung "Der Bote" ist dazu ein ausführlicher Bericht erschienen.

Susanne Munzert ist verheiratet und hat mit ihrem Mann, der ebenfalls Pfarrer ist, vier Kinder.

Sommerkonzert mit Bläsern und Orgel

Posaunenchor Altdorf

Himmel, Erde, Luft und Meer - unter diesem Motto hatte der Posaunenchor Altdorf Anfang Juni zu einem Sommerkonzert in der Laurentiuskirche eingeladen. 
Unter der Leitung von Dekanatskantorin Almut Beyschlag präsentierten die Bläser ein buntes Programm mit vielstimmige Intraden, heiteren Variationen über das bekannte Lied „Geh aus mein Herz“, Spirituals und sogar zeitgenössische Filmmusik. Die Konzertbesucher bedankten sich mit herzlichem Applaus.

Pfarrerin Angela Hager verabschiedet

In einem festlichen Gottesdienst wurde am 30. März Pfarrerin Dr. Angela Hager verabschiedet. Dekan Jörg Breu entpflichtete sie von ihren Dienstaufgaben in der Kirchengemeinde Oberferrieden.

Abschied Pfarrerin Hager

Hager wird zwar noch ein halbes Jahr am Ort wohnen und den einen oder anderen Gottesdienst ehrenamtlich feiern, aber ihre neue Aufgabe besteht darin, eine Biographie des vormaligen Landesbischofs Hermann von Loewenich zu verfassen. Insgesamt sechseinhalb Jahre war Angela Hager als Vikarin und dann als Pfarrerin in der Kirchengemeinde tätig. (Auf dem Bild v.l.n.r.: Pfarrerin Hager. Dekan Breu, Diakon Klier, Pfarrer Dörrich)

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