Wer wir sind

Im Dekanat Altdorf leben auf 342 km2 circa 30.000 Menschen evangelischen Glaubens in 13 Kirchengemeinden.

 Typisch für das Dekanat ist, dass auf relativ kleiner Fläche in relativ wenigen Kirchengemeinden überraschend viele evangelische Christen leben. Insbesondere die Kirchengemeinden in Altdorf und in Feucht sind mit 6800 bzw. 5000 Menschen sehr groß.

Historisch reichen die Wurzeln der meisten evangelischen Gemeinden des Dekanats bis in die Reformationszeit zurück. Das Dekanat wurde Ende des Jahres 1810 gegründet. Es konnte demnach im Jahr 2010 auf 200 Jahre seiner Geschichte zurückblicken. Eine ausführliche Beschreibung des Dekanats und seiner Kirchen von Hans Recknagel (ehem. Kreisheimatpfleger) finden sie hier (8,5 MB).

Geographisch umfasst das Dekanat Altdorf den südlichen Teil des Landkreises Nürnberger Land, im Westen gehören einige Gebiete des östlichen Randes der Stadt Nürnberg dazu, im Südosten reicht es bis in die Oberpfalz. Der Dillberg bildet die natürliche, geographische Grenze zum angrenzenden Dekanat Neumarkt. Das Dekanat Altdorf ist ein Brückendekanat zwischen der Stadt Nürnberg und dem Oberpfälzer Land.

Mit den Nachbardekanaten Hersbruck und Neumarkt bestehen enge Kooperationen in verschiedenen Handlungsfeldern.

Was ist typisch für das Dekanat Altdorf?

  • Das sozialdiakonische Profil: Die Rummelsberger Diakonie, der größte bayerische Träger von diakonischen Einrichtungen, liegt mitten im Dekanat.
  • Die große Vergangenheit: Bis 1810 bestand in Altdorf die Universität der Reichstadt Nürnberg. Auch andere Kirchengemeinden blicken auf eine große historische Vergangenheit zurück.
  • Die Vielfalt: Sehr große und sehr kleine, sehr alte und relativ junge Kirchengemeinden, ausgesprochene protestantische Kernlande und Diasporagebiete finden sich auf relativ kleiner Fläche. Die Gemeinden unterscheiden sich dabei auch in ihren jeweiligen Ausprägungen des gemeindlichen Lebens.

Das Dekanat Altdorf: Geschichte bewahrend  – sozialdiakonisch aktiv – vielfältig und lebendig