Jesushouse

Vom 20. – 24. März bietet die Evangelische Dekanatsjugend in Kooperation mit dem EC Altdorf den Jesus House Jugendevent für Jugendliche zwischen 13-20 Jahren an. An fünf aufeinanderfolgenden Abenden zwischen 17:30 Uhr und 21:00 Uhr gibt es einen jugendgemäßen Verkündigungsteil, Rahmenprogramm (z.B. mit Bubblefußball) und am Schluss wird mit einer guten Band abgefeiert. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt und jeden Abend gibt es andere Speisen, Snacks und alkoholfreie Cocktails. Weitere Infos auf http://jesushouse-altdorf.de

Asylhelfer mit Fluchterfahrung

So titelt die Heimatzeitung Der Bote in ihrem Portrait von Ramsi Ali aus Syrien. Sie stellt die Erfolgsgeschichte eines 31-Jährigen vor, der im Juni 2015 nach Deutschland kam und schließlich in der Flüchtlingsunterkunft in Oberferrieden landete. Hier erarbeitete er sich schnell einen Stand, indem er Deutsch lernte und als Dolmetscher für den Kreis der Helfenden fungierte. Nach seiner Anerkennung fand er eine Wohung und einen kleinen Job. Mittlerweile ist er beim Diakonieverein Oberferrieden angestellt und arbeitet in den Kindergärten in Ezelsdorf und Oberferrieden als pädagogische Hilfskraft mit.

Bildnachweis: Der Bote / Artikel (ausführliche Online-Version) 

Glaube, der die Welt verwandelt - Reformation und die Eine Welt

Für viele Gemeinden des Dekanats Altdorf ist die langjährige und sehr fruchtbare Partnerschaft mit den Gemeinden im Dekanat Karatu/Tansania prägend. Im Rahmen des Reformationsjubiläums weitet eine Ausstellung in der Laurentiuskirche den Blick auf die Reformation und ihre Wirkungen und Wechselwirkungen in der Welt. Sie zieht die Verbindung zu den aktuellen globalen Themen, wie z.B. Reformation öffnet Grenzen - Reformation schafft MenschenRecht - Reformation weckt Leidenschaft für eine gerechtere Welt.

Die multisensorisch konzipierte Ausstellung möchte Lust darauf machen, sich immer wieder verwandeln zu lassen und an Veränderungen mitzuwirken. Den Eröffnungsgottesdienst am am Sonntag, 5. März, 9.30 Uhr in der Laurentiuskirche gestalten Pfarrerin Ursula Kronenberg aus Altdorf und Pfarrerin Reinhild Schneider vom Missionswerk. Im Anschluss wird herzlich zum Empfang und Besuch der Ausstellung eingeladen.

Die Ausstellung ist vom 5. bis 19. März. in der Laurentiuskirche Altdorf zu sehen. Anschließend lädt sie in der Kirche St. Jakob in Feucht bis zum 30. März zum Besuch ein.

Jahresbericht veröffentlicht

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern hat ihren Jahresbericht online gestellt. In ihm geht es unter anderem um "Himmlische Perspektiven", "Satellitenschüsseln und Mangobäume", "Zuhören und Anpacken". Außerdem sind in ihm der Haushaltsplan und die laufenden Erträge und Aufwendungen aufgelistet. Hier geht zum Jahresbericht 2015-16.

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Neues Chorprojekt der Altdorfer Kantorei

Nach dem gelungenen Weihnachtsoratorium um vergangenen Dezember hat sich die Altdorfer Kantorei ein neues Ziel gesetzt, die Aufführung der „Mainzer Messe“ von Thomas Gabriel. 

Das ist eine moderne Gospelmesse, die uralte Texte wie das Kyrie in zeitgemäßer Sprache aufnimmt. Eingängige Melodien mit Ohrwurmcharakter, begleitet vom  groovigen Sound einer Band, geht die Musik nicht nur unter die Haut, sondern berührt das Herz.

Dekanatskantorin Almut Peiffer konnte für die musikalische Begleitung einige Dozenten der städt. Musikschule Altdorf gewinnen und freut sich wieder über zahlreiche interessierte Sängerinnen und Sänger.

Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Für Besucher des Gottesdienstes, die gerne einen Teil der Messe mitsingen möchten, gibt es eine einmalige Probe am Samstag, den 22. April um 18:00 Uhr in der Laurentiuskirche. Und wer die ganze Messe im Chor mitsingen möchte, der meldet sich bei Dekanatskantorin Almut Peiffer (almut.peiffer@elkb.de) an und kommt zu den nächsten Chorproben jeweils dienstags um 19:30 Uhr, meistens in der Grundschule Altdorf (Hagenhausener Str. 5, 90518 Altdorf).

Adventsliedersingen

Gemeinsam Singen und dazu gleich sechs Organisten an einem Abend hören – dazu haben sich viele begeisterte Sängerinnen und Sänger am vergangenen Samstag in die Altdorfer Laurentiuskirche einladen lassen. Fünf der Orgelschüler aus dem Evang. Dekanat Altdorf hatten gemeinsam mit Dekanatskantorin Almut Peiffer ein Adventsliedersingen vorbereitet. Nadine Bayer, Werner Grötsch, Tobias Munzert, Jonathan Pölloth und Markus Schirmer haben dabei gezeigt, dass sie nicht nur in der Lage sind, der Orgel die richtigen Töne zu entlocken, sondern auch eine Gemeinde beim Singen begleiten können.

"Eine neue Balance zwischen Emotionen und Fakten finden"

Dafür hat sich Landesbischof und Ratsvorsitzender der EKD, Heinrich Bedford-Strohm ausgesprochen. In einem Interview mit dem epd hat er sich zur aktuellen Lage in Syrien geäußert sowie zur deutschen Willkommenskultur für Flüchtlinge und zum Respekt im öffentlichen Diskurs. Hier geht es zu dem Interview in vollem Wortlaut. (Fòto: epd-bild / Thomas Lohnes)

Weihnachtsoratorium für Kinder

Am 2. Advent fand in der Altdorfer Laurentiuskirche ein Konzert unter dem Motto „Bachs Weihnachtsoratorium für Kinder“ statt. Das Nachmittagskonzert wurde zusätzlich zur Abendveranstaltung angeboten, um Kindern und Familien in einer kürzeren Fassung den Zugang zur klassischen Musik auf spielerische Weise zu ermöglichen. 

Das junge Publikum erschien auch zahlreich und folgte gebannt der Geschichte, die davon handelt, das richtige Instrument aus dem Orchester für das Christkind zu finden. Denn geradewegs aus dem Himmel herabgekommen muss das Christkind in einer ärmlichen Krippe liegen, was als ganz und gar kein königlicher Empfang auf der Erde erscheint. 

Mit gekürzten Arien und Chören führt der Erzähler sein Publikum mit den Hirten erzählerisch durch das Weihnachtsoratorium, das dadurch selbst zum Gegenstand der Geschichte wird. (Foto: Silke Kempe-Russ)

Das Weihnachtsoratorium – eine musikalische Predigt?


Kirchenfenster in der Laurentiuskirche AltdorfBachs Weihnachts-Oratorium gehört zu den populärsten Musikwerken der Weihnachtszeit. Wer es nicht von Aufführungen her kennt, kennt es aus diversen Einspielungen, selbst in Kaufhäusern ist man heute nicht ganz sicher vor seinen Klängen. Aber wer hört dabei außer schönen Klängen, was diese Musik inhaltlich transportiert? Was hat Bach da „komponiert“, d.h. zusammengestellt?

Viele Fragen stellen sich, einige sollen in einem Vortrag am Mittwoch, 23.11.2017, 19.30 Uhr in der Laurentiuskirche Altdorf, aufgeschlüsselt und beantwortet werden. So erschließt sich  ein tieferes Verstehen für die Aufführung am  2. Adventssonntag.

Es referiert  KMD Rainer Goede, Stadt- und Stiftskantor i.R.,  Ansbach, es moderieren Pfarrerin Barbara Overmann und Dekanatskantorin Almut Peiffer. Nach dem Vortrag ist Gelegenheit für Fragen und Gespräch. Der Eintritt ist frei.

Geistlicher Abend am Reformationsfest

Reformationsfest 2016 in AltdorfDer im Vorfeld äußerst kontrovers gesehene Geistliche Abend verlief schließlich in sehr friedlicher Atmosphäre. Die circa 700 Besucher, unter ihnen eine größere Zahl muslimischer Gäste, konnten in seinem ersten Teil einen festlichen und theologisch aussagekräftigen Gottesdienst erleben.

Dekan Jörg Breu verwies in seiner Predigt auf die vier reformatorischen Grundsätze (allein durch den Glauben – allein durch Gottes Gnade – allein durch Christus – allein durch die Schrift) und strich heraus, dass der alttestamentliche Abraham für den Apostel Paulus und auch für Martin Luther als hervorragender Zeuge für ein Leben aus dem Glauben auf den gnädigen Gott gelte. Die drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam verstehe er als Läufer in einem Stadion, die alle auf dem Weg zum Ziel darin wetteiferten, „wer mehr Menschen rettet, wer stärker für den Frieden eintritt, wer dem Schwert in den Arm fällt und liebend lebt gegen den Hass“, so der Dekan. Hier geht es zur Predigt im vollen Wortlaut.

Nach dem von Bezirksposaunenchor und Dekanatskantorin Almut Peiffer musiksalisch anspruchsvoll gestalteten Gottesdienst sprach Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime in Deutschland zu dem Thema „Christen und Muslime, gemeinsam für Barmherzigkeit und Nächstenliebe – Was ich mir von Christen erhoffe.“ Mazyek betonte gleich zu Beginn seiner Rede, dass Islam Friede bedeute und dass jeder Muslim angehalten sei, mit Gott, seinen Mitmenschen und sich selber in Frieden zu leben. Deutlich distanzierte er sich von allen, die den Dschihad als heiligen Krieg mit dem Töten unschuldiger Menschen verstehen würden. „Das Virus menschlicher Zerstörungswut müssen wir zurückdrängen, ob im Gewande des Rassismus, des religiösen Extremismus oder politischen Fundamentalismus. Und besonders wir Muslime haben ein vitales Interesse, dem religiösen Extremismus entgegenzutreten.“ Hier geht es zur Rede im vollen Wortlaut.

Der geistliche Abend endete mit ...

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